Diese Fragen begegnen mir fast täglich in meinen Beratungen. Viele Menschen stehen an einem Punkt, an dem sie sich fragen: Was bringt mich weiter? Wohin führt mich mein Weg? Wer bin ich eigentlich? Die Suche nach Antworten ist so präsent wie selten zuvor. Doch ist es wirklich notwendig, sich selbst zu „finden“? Oder geht es vielmehr darum, sich immer wieder neu zu definieren?
Die Gründe für diese wachsende Suche sind vielschichtig. Einerseits leben wir in einer Zeit globaler Anspannung, in der Unsicherheit und Unruhe fast greifbar scheinen. Selten zuvor war das Gefühl der Instabilität so nahe – sei es durch politische Entwicklungen, wirtschaftliche Herausforderungen oder gesellschaftliche Veränderungen. Andererseits gibt es astrologische Einflüsse, die diesen inneren Drang verstärken.
Das Venusjahr, das am 20. März beginnt, bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Ich habe bereits viel darüber geschrieben: Es ist ein Jahr der Werte, der Beziehungen und der Selbstliebe. Doch es fordert uns auch heraus, alte Muster zu überdenken, loszulassen und mutig neue Wege einzuschlagen.
Was blockiert uns?
Häufig sind es nicht die äußeren Umstände, die uns aufhalten, sondern unsere eigenen inneren Grenzen. Zweifel, Ängste, alte Glaubenssätze und das Festhalten an Gewohntem verhindern, dass wir unser volles Potenzial entfalten. Wir fragen uns, ob wir gut genug sind, ob wir scheitern könnten oder ob es überhaupt der richtige Weg ist. Diese Blockaden sind oft tief in unserer Vergangenheit verwurzelt und erfordern bewusste Arbeit, um sie aufzulösen.
Was bringt uns voran?
Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, sich selbst zu hinterfragen, sind Schlüssel für Wachstum. Wer sich erlaubt, alte Denkmuster zu durchbrechen und neue Perspektiven zuzulassen, kann enorme Entwicklungssprünge machen. Das Venusjahr wird uns dabei unterstützen, unsere Beziehungen – sowohl zu anderen als auch zu uns selbst – bewusster zu gestalten und innere Klarheit zu finden.
Wir stehen an der Schwelle zu einer Zeit der Erkenntnis.
Die Frage ist nicht nur, wohin uns unser Weg führt, sondern auch, mit welcher Haltung wir ihn beschreiten.
Mut, Vertrauen und eine offene Seele sind die besten Wegbegleiter für das, was kommt.
Habt eine schöne Zeit.
Ich schicke euch liebe Grüße.
Bernhard